So erstellst du deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis für deine Bank: Oft ist unklar, was alles zu einem Herkunftsnachweis für Kryptowährungen wie Bitcoin gehört und es wird nach einer Vorlage gesucht. Wir unterstützen dich kostenlos mit unserer umfassenden Checkliste, damit du nichts vergisst!
Kryptowährung aufs Bankkonto auszahlen
Du kannst dir Bitcoin und andere Kryptowährungen in Euro auf dein Bankkonto auszahlen lassen, aber oft wollen Banken genau wissen, woher das Geld kommt und verlangen einen sogenannten Mittelherkunftsnachweis. Dabei gilt es deine individuellen Investitionspfade und Wertsteigerungen zu erklären, aber auch zu belegen, mit welchem Geld du in Kryptowährungen investiert hast und ob du spezifische Einkünfte aus Bitcoin und anderen Kryptowährungen hattest.
Da es viele verschiedene Arten von Belegen erfordern kann, um Krypto-Investitionen einer Bank ausreichend nachzuweisen, haben wir eine ausführliche und klare Checkliste für deinen Mittelherkunftsnachweis erstellt, damit du keine wichtigen Belege für deinen spezifischen Krypto-Fall vergisst! Jetzt einfach auf unserer Plattform cryptotax runterladen, wo wir gemeinsam mit enzinger ein Full-Service für deine Krypto-Dokumentation und Krypto-Steuern in Österreich anbieten.
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Wichtiges Hintergrundwissen: Wieso fragt deine Bank nach einem Krypto-Herkunftsnachweis
Jede Bank ist verpflichtet, strengen gesetzlichen Vorgaben zu folgen. Eine dieser Vorschriften betrifft die Geldwäscheprävention. Deshalb verfügen alle Banken über ein sogenanntes AML-System (Anti-Money-Laundering), das Transaktionen automatisch auf Auffälligkeiten prüft. Werden bestimmte Kriterien erfüllt, kann die Bank weitere Nachweise zur Mittelherkunft anfordern oder eine genauere Überprüfung einleiten. Will man Bitcoin oder andere Kryptowährungen in Euro auf ein Bankkonto auszahlen, kann das AML-System anschlagen. Das liegt daran, dass AML-Systeme Auszahlungen von Krypto-Plattformen häufig mit einem höheren Risiko verbinden.
Wenn du Euro von deiner Krypto-Exchange auszahlen willst, lohnt es sich, alle Transaktionen gut zu dokumentieren und sich im besten Fall bereits im Voraus über die Anforderungen deiner Bank zu informieren – insbesondere bei hohem Summen und wiederholten Auszahlungen.
Beachte
Eine saubere Dokumentation aller Transaktionen und das Sammeln von Belegen von Anfang an ist, unabhängig vom Portfoliowert, essenziell für alle Anleger:innen.
questr unterstützt dich, wenn du Unterstützung bei der Dokumentation in einem Krypto-Steuertool, der Rekonstruktion verlorener Krypto-Daten oder der Erstellung eines professionellen Mittelherkunftsnachweises für Krypto-Werte brauchst. Einfach Beratungstermin vereinbaren.

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst

Sigrid Wahl
Senior Crypto Compliance Analyst
Bitcoin auszahlen in der Praxis
Unsere Erfahrung zeigt: Das Auszahlen von legal erworbener Kryptowährung wie Bitcoin in Euro stellt vermehrt eine Hürde dar, da Banken immer häufiger nach konkreten Belegen fragen. Das Ausmaß und die Art der geforderten Belege unterscheidet sich je nach Bank. Häufig werden auch Nachweise zur Besteuerung gefordert.
Beachte
Meist setzen Banken eine Frist von wenigen Wochen, um die geforderten Nachweise zu erbringen.
Wir wissen aus der Praxis, dass viele unserer Kundinnen und Kunden auf verschiedene Problematiken stoßen wenn sie mit Anfragen zu Krypto-Geldwäsche konfrontiert sind. Wir empfehlen, so schnell wie möglich abzuklären, ob professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden muss (Datenaufbereitung, Blockchain-Forensik, Steuerberatung) und ob eine Fristverlängerung bei der beantragt werden soll.
Um was genau geht es, wenn die Bank nach der Herkunft der Kryptowährungen fragt?
Das Ziel einer Anfrage von einer Bank zu Krypto-Transaktionen ist es, Vermögensflüsse nachvollziehbar zu machen. Dabei stellen sich die Fragen:
- Woher kamen die Euro, mit denen du Kryptowährung gekauft hast?
- Woher stammt die zusätzliche Kryptowährung, die du nicht mit Geld erworben hast?
- Können die Zahlungsflüsse logisch erklären, warum du einen bestimmten Betrag auf dein Bankkonto überweisen möchtest?

Krypto-Mittelherkunftsnachweis richtig erstellen: Die Schwierigkeit der Nachvollziehbarkeit beim Auszahlen von Kryptowährung
Während das Ziel der AML-Systeme ist, illegale Geldströme zu erkennen, führt es für viele Nutzer:innen von Kryptowährungen zur Herausforderung, ihre legalen Mittel unproblematisch auf ein Bankkonto auszuzahlen. Gerade bei Krypto-Investitionen, die häufig in vielen Schritten erfolgen, ist es nicht immer einfach, alle Geldflüsse klar und nachvollziehbar zu erklären.
Die Fragen einer Bank zur Krypto-Herkunft sind für viele Personen, die sich ihre Bitcoin und andere Kryptowährungen in Euro auszahlen wollen, nicht leicht zu beantworten. Die Menge der Transaktionsdaten kann schwer zu verarbeiten und aufzubereiten sein. Vielleicht hast du im Laufe der Zeit einige Transaktionen in der Kryptowelt durchgeführt und kannst dich nicht mehr genau erinnern, was du wann gemacht hast.
Aber keine Sorge: Mit dem Einsatz spezieller Tools und professioneller Blockchain-Analyse können wir Krypto-Daten rekonstruieren, auch wenn sie schon lange zurück liegen. Hier findest du alle Infos, wie wir deine verlorenen Daten wiederherstellen können:
Liegen die wichtigsten Transaktionsdaten vor, müssen dennoch weitere Belege erbracht werden, wie zum Beispiel die Herkunft der Euro, mit denen die Kryptowährung gekauft wurde, ebenso wie Besitznachweise, die glaubhaft zeigen, dass Accounts bei Exchanges und unhosted Wallets überhaupt in deinem Besitz stehen.
Wie kann man sich auf eine Anfrage der Bank vorbereiten?
questr hilft dir mit unserer Checkliste für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis und mit der Erstellung von professionellen Mittelherkunftsnachweisen. Mit unserem Mittelherkunftsnachweis für Kryptowährungen bekommst du eine aussagekräftige Informationsgrundlage, die von Banken, Brokern und Krypto-Börsen oft verlangt wird.
Unsere Expert:innen begleiten dich durch den gesamten Prozess, schauen sich deine Unterlagen genau an, um Transaktionsflüsse und Krypto-Gewinne klar und nachvollziehbar darzustellen. Der Krypto-Mittelherkunftsnachweis umfasst:
- Eine gründliche Analyse deiner Unterlagen auf Vollständigkeit
- Eine verständliche und vollständige Darstellung deines Krypto-Portfolios und aller Transaktionsflüsse
- Forensische Blockchain-Analyse
- Dokumentation von Besitznachweisen
- Erklärung der Herkunft der Fiat-Mittel
- Eine umfassende Stellungnahme für deine Bank, Krypto-Broker oder Krypto-Börse
- Für Österreich: Prüfung der Besteuerung von Krypto-Einkünften durch eine spezialisierte Steuerberatungskanzlei
Checkliste für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis
So beginnst du mit deinem Krypto-Mittelherkunftsnachweis für deine Bank: Nutze unsere Checkliste, um sicherzustellen, dass du alles Erforderliche für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis vollständig und korrekt dokumentierst. Der Schlüssel liegt in der Nachvollziehbarkeit der Herkunft und der Verwendung der Gelder – und oft auch in der Geduld, alle nötigen Belege zu sammeln und nachvollziehbar aufzubereiten.
Denke daran, alle wichtigen Belege sicher und organisiert aufzubewahren, um im Falle einer Prüfung oder Nachfragen durch deine Bank schnell reagieren zu können. Hier geht’s zum gratis Download auf unserer Plattform cryptotax, wo wir die Krypto-Community mit kostenlosen und nützlichen Downloads, Informationen und Tipps versorgen!

Mit questr sicher zu deinem Krypto-Mittelherkunftsnachweis
Unser Experten-Team ist auf die Erstellung von Krypto-Mittelherkunftsnachweisen spezialisiert. Lass dich von unseren erfahrenen Expert:innen beraten, die regelmäßig erfolgreich Krypto-Mittelherkunftsnachweise für Banken, Broker und Exchanges erstellen! In einem persönlichen Online-Video-Call beantworten wir alle deine Fragen und helfen dir, den Überblick zu behalten.
Während der Mittelherkunftsnachweis-Beratung gehen wir gemeinsam auf Themen ein wie:
- Welche Dokumente benötige ich für den Mittelherkunftsnachweis?
- Welche Daten verlangen Banken üblicherweise?
- Wie dokumentiere ich meine Krypto-Transaktionen richtig?
- Welche Fristen muss ich beachten?
- Gibt es Besonderheiten in meinem individuellen Fall?
- Erstellung eines Mittelherkunftsnachweises durch questr
Im Gespräch klären wir auch, ob wir den Krypto-Mittelherkunftsnachweis für dich erstellen sollen und wie du unser Full-Service in Kooperation mit Enzinger Steuerberatung nutzen kannst, um mögliche Fragen zur Besteuerung deiner Krypto-Einkünfte in Österreich zu klären. Wir begleiten dich kompetent und unkompliziert bei jedem Schritt und sorgen dafür, dass du jederzeit den Überblick behältst. Starte noch heute und melde dich bei unseren Expertinnen und Experten!

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst

Sigrid Wahl
Senior Crypto Compliance Analyst
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Disclaimer: Die Information in diesem Beitrag gibt bloß einen ersten Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. questr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Information.
Du hast Bitcoin, Ethereum oder andere Kryptowährungen verkauft – und jetzt willst du deine Gewinne problemlos auf dein Bankkonto auszahlen? Klingt einfach. Ist es aber nicht immer. Immer mehr Anleger:innen erleben, dass ihre Bank die Auszahlung stoppt, einen Mittelherkunftsnachweis fordert – oder im schlimmsten Fall das Konto sperrt. Was du jetzt wissen musst, erklären wir dir hier – klar, kompetent und auf dem neuesten Stand.
Du hast Euro von deiner Krypto-Börse – Bitpanda, Crypto.com, Binance, Kraken, Coinbase oder einer anderen – auf dein Bankkonto überwiesen: Dein Geld kommt nicht an? Deine Bank meldet sich nach der Überweisung und droht damit, dein Konto zu sperren?
Was passiert ist: Deine Überweisung hat eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung im System ausgelöst. Die Bank fordert nun einen Mittelherkunftsnachweis für deine Kryptowährungen, um das Geld auszahlen zu können.
In vielen Fällen bekommst du von deiner Bank eine Liste mit Belegen und Dokumenten, die du zur Erbringung eines ausreichenden Mittelherkunftsnachweises einreichen sollst. Diese ist oft sehr umfassend und stellt viele vor eine echte Herausforderung. Um bei ersten Fragen zu unterstützen oder die Erstellung eines professionellen Mittelherkunftsnachweises zu besprechen, bieten wir unsere Expertenberatung an. Einfach Termin buchen:

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst

Sigrid Wahl
Senior Crypto Compliance Analyst
Warum kann die Bank meine Transaktion von einer Krypto-Börse stoppen?
Jede Bank verfügt über ein AML-System. AML steht für Anti-Money-Laundering – Geldwäscheprävention.
Auch wenn wir unsere Banken gerne als Dienstleisterinnen verstehen – sie müssen strengen gesetzlichen Auflagen folgen. Daher läuft bei jeder Bank im Hintergrund ein AML-System, das automatisiert nach Überweisungen sucht, die auf Geldwäsche hindeuten.
Leider gibt es keinen Leitfaden, wie diese Hürde beim Auszahlen von legal erworbener Kryptowährung in Euro umgangen werden kann.
Wir arbeiten täglich mit Kund:innen mit genau solchen Krypto-Geldwäsche-Verdachtsmeldungen zusammen. Es ist auch für uns nicht klar, warum das AML-System bei manchen Überweisungen von Kryptowährungs-Börsen Alarm schlägt, und bei anderen nicht.
Das Ergebnis ist schlussendlich immer ähnlich: Dein Geld wird eingefroren oder eine Konto-Sperre droht, und solange du nicht belegen kannst, woher der Betrag stammt, wird nicht ausgezahlt. Eine Frist für die Erbringung des Mittelherkunftsnachweises wird dir häufig auch gesetzt.
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Wie kann ich mir meine Euro problemlos von Binance oder einer anderen Krypto-Börse auf mein Bankkonto auszahlen lassen?
Deiner Bank geht es darum, Geldflüsse logisch nachvollziehen zu können. Daher stellen sich primär die folgenden Fragen:
- Woher kam das Geld, mit dem du Kryptowährung gekauft hast?
- Woher kam jegliche zusätzliche Kryptowährung, die du nicht mit Geld gekauft hast (z.B. Staking-Rewards, Airdrops, Einkünfte, Schenkungen)?
- Können Zahlungsflüsse und Wertsteigerungen jenen Betrag logisch erklären, den du auf dein Konto überweisen möchtest?
- Gibt es Auffälligkeiten, die auf Geldwäsche hindeuten könnten?
Idealerweise kannst du eine vollständige Transaktionshistorie und umfassende Belege vorweisen. Sollte dir etwas in deiner Transaktionshistorie fehlen, helfen wir dir dabei, Daten zu rekonstruieren:
Es ist, abhängig von der Komplexität des Falls und der prüfenden Bank, möglich, einen Mittelherkunftsnachweis selbst zu erstellen. Möchte man es selbst versuchen, empfehlen wir, schnell auf die Anfrage der Bank zu antworten und abzuklären, ob die selbst zusammengestellte Dokumentation ausreicht. Dann bleibt noch ausreichend Zeit, um gegebenenfalls einen professionellen Mittelherkunftsnachweis erstellen zu lassen.
Wer kann einen professionellen Mittelherkunftsnachweis für Kryptowährungen erstellen?
Teilweise fordern Banken von Vornherein einen professionell erstellten Mittelherkunftsnachweis, wie wir ihn bei questr anbieten. In vielen Fällen melden sich Betroffene gleich bei uns, da die Erstellung eines Mittelherkunftsnachweises für Kryptowährungen herausfordernd ist.
Krypto-Transaktionshistorien sind komplex, erstrecken sich häufig über mehrere Plattformen und Jahre, und Banken stellen hohe Anforderungen an die Aufbereitung der Unterlagen. Genau hier kommen wir ins Spiel.
Wir bei questr.io arbeiten täglich mit Kund:innen, die genau in deiner Situation stecken: Die Bank hat die Auszahlung gestoppt, eine Frist läuft, und der Druck steigt. Wir kennen die Anforderungen von Banken aus der Praxis. Unsere Expert:innen erstellen regelmäßig Mittelherkunftsnachweise für Kryptowährunge, die erfolgreich bei Banken eingereicht werden.
Ob Bitpanda, Binance, Kraken, Coinbase, oder dezentrale Wallets – wir wissen, wie man Transaktionsdaten aus allen gängigen Plattformen zusammenführt, bereinigt und so aufbereitet, dass sie für Banken und Behörden nachvollziehbar sind. Staking-Rewards, Airdrops, DeFi-Transaktionen, NFT-Verkäufe: Wir bringen auch komplexe Krypto-Historien in eine klare, bankgerechte Form.
Jeder Fall ist anders. Deshalb nehmen wir uns Zeit, deinen individuellen Sachverhalt zu verstehen – und erstellen nicht nur deinen Mittelherkunftsnachweis, wir besprechen auch, wie du deine Dokumentation auch in Zukunft sauber auf Anfragen vorbereiten kannst. In Österreich bieten wir durch unsere Kooperation mit cryptotax Full-Service und helfen dir auch bei allen steuerlichen Fragen und Problemen weiter. Einfach Termin vereinbaren:

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst

Sigrid Wahl
Senior Crypto Compliance Analyst
Warum denkt die Bank, dass ich mit meinen Kryptowährungen Geldwäsche betrieben habe?
Kryptowährungen werden zunehmend von traditionellen Geldwäsche-Netzwerken genutzt. Ebenso werden Kryptowährungen immer wieder durch Betrug und Hacking erbeutet.
Auch wenn der Anteil illegal erwirtschafteten Geldes innerhalb des Gesamtvolumens aller Krypto-Transaktionen relativ gering ist, steigt das absolute Volumen dieser illegalen Transaktionen. Banken sind eine beliebte Schnittstelle, wenn es darum geht, diese Gelder in legal-erscheinendes Geld umzuwandeln.
Sie unterliegen dabei nicht nur Geldwäsche-Gesetzen, sondern auch den Vorgaben ihrer Aufsichtsbehörden.
Probleme bei Krypto-Mittelherkunftsnachweisen: Kann die Bank mein Konto sperren? Wird der Geldwäscheverdacht den Behörden gemeldet?
Banken gehen unterschiedlich mit dem Thema Kryptowährung um. Während sich die einen offen zeigen, raten andere von Überweisungen zu und von Krypto-Börsen generell ab.
Beachte
Wird ein Mittelherkunftsnachweis gefordert, musst du diesen auch erbringen.
Beantwortet man die Frage nach der Mittelherkunft nicht, kann dies zu schwerwiegenden Problemen mit der Bank und den Behörden führen.
Sollte sich ein Geldwäscheverdacht erhärten – beispielsweise weil ein Kunde keinen Mittelherkunftsnachweis erbringt, muss dieser von der Bank gemeldet werden:
- In Deutschland an die FIU (Financial Intelligence Unit)
- In Österreich an die Geldwäschemeldestelle im Bundeskriminalamt (A-FIU)
Wie es nach einer solchen Geldwäsche-Verdachtsmeldung weitergeht, entscheiden die Banken nicht selbst. Der Sachverhalt wird von den Behörden untersucht. Auf Seiten der Bank ist eine Konto-Sperre möglich. Außerdem kann die Bank überlegen, ob sie die Geschäftsbeziehung mit dir fortsetzen möchte – sprich: sie kann dein Konto kündigen.
Proaktiv handeln: Mittelherkunftsnachweis vor der Auszahlung einreichen
Ein oft unterschätzter Tipp: Du musst nicht warten, bis deine Bank nachfragt. Immer mehr Krypto-Anleger:innen reichen den Mittelherkunftsnachweis proaktiv bei ihrer Bank ein – noch bevor die Auszahlung stattfindet. Dies ist insbesondere bei besonders hohen oder häufigen Auszahlungen empfehlenswert.
Das hat mehrere Vorteile:
- Du vermeidest eine Überraschungs-Sperrung deines Kontos
- Die Bank sieht, dass du transparent und kooperativ bist
- Du hast mehr Zeit, deine Unterlagen vollständig zusammenzustellen
- Das Risiko einer Verdachtsmeldung sinkt deutlich
Sprich am besten vorab mit deiner Bank, bevor du größere Beträge überweist. Und wenn du Unterstützung brauchst: Wir bei questr.io erstellen deinen Mittelherkunftsnachweis professionell und bankentauglich – damit deine Auszahlung reibungslos verläuft.
Die 5 wichtigsten Tipps zur Vermeidung eines Geldwäsche-Verdachts
Zusammenfassend solltest du die folgenden Tipps beachten:
So geht‘s: Gut vorbereitet auszahlen – mit questr.io an deiner Seite
Die gute Nachricht: Ein Geldwäsche-Verdacht ist kein Urteil – er ist eine Prüfung. Und wer gut dokumentiert, besteht diese Prüfung. Die schlechte Nachricht: Die Anforderungen an Mittelherkunftsnachweise steigen ständig.
Wir bei questr.io sind deine Expertinnen und Experten für genau diese Situationen. Wir erstellen professionelle Mittelherkunftsnachweise, bereiten deine Transaktionsdaten bankentauglich auf und begleiten dich durch den gesamten Prozess – damit du deine Krypto-Gewinne entspannt in Euro auszahlen kannst.
Persönliche Beratung gewünscht? Kein Problem! Nutze unsere Experten-Beratung auf questr.io – wir schauen uns deinen Fall individuell an.

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst

Sigrid Wahl
Senior Crypto Compliance Analyst
Gratis-Checkliste herunterladen: Damit du keinen Beleg vergisst – hol dir jetzt unsere kostenlose Checkliste für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis auf unserer Plattform cryptotax.
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Disclaimer: Die Information in diesem Beitrag gibt bloß einen ersten Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. questr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Information.
Wer Geld von einer Krypto-Plattform an ein Bankkonto in Österreich überweisen will, kann von der Bank um einen Mittelherkunftsnachweis gebeten werden. Wir erzählen dir in diesem Beitrag aus der Praxis – wir erstellen regelmäßig Krypto-Mittelherkunftsnachweise für Kund:innen österreichischer Banken – und geben unsere wertvollsten Tipps an dich weiter!
Da es sehr kompliziert sein kann Krypto-Investitionen nachzuweisen, haben wir eine Checkliste für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis erstellt, damit du keine wichtigen Belege vergisst! Hier geht’s zum gratis Download auf unserer Plattform cryptotax:

Kontoauszüge rechtzeitig für den Krypto-Mittelherkunftsnachweis sichern
Besonders wer früh in Krypto-Assets investiert hat, kann seine Schwierigkeiten damit haben, diese Investitionen noch zu belegen. Der Kauf von Kryptowährungen kann unter anderem mit Kontoauszügen belegt werden, die zeigen, dass man z.B. im Jahr 2013 500,00 Euro an eine Krypto-Plattform überwiesen hat.
Problematisch wird es, wenn man diese Kontoauszüge damals nicht aufbewahrt hat. Nicht jede Bank speichert Kontobewegungen, die mehr als 10 Jahre zurück liegen.
Ein weiteres Beispiel, dass Kontoauszüge wichtig sind, ist, wenn man an Bitcoin-Automaten BTC mit Bargeld gekauft hat. Viele haben das Bargeld kurz davor an einem Bankautomaten abgehoben, wodurch ein Kontoauszug zeigen könnte, dass das Geld für den Bitcoin-Automaten vom eigenen Konto kam. Auch hierfür sind Kontoauszüge aus früheren Jahren besonders wichtig.
Tipp 1
Heute ist der beste Tag, um alle verfügbaren Kontoauszüge runterzuladen oder von deiner Bank anzufordern! Mit jedem weiteren Tag, den du verstreichen lässt, können wichtige Daten verlorengehen.
Nun musst du deine Kontoauszüge nur noch sicher archivieren, damit du im Fall der Fälle die Herkunft deiner Investitionen nachweisen kannst. Solltest du keinen Zugriff mehr auf relevante Kontobewegungen haben, lies beim nächsten Tipp weiter.
Egal ob es um Unklarheiten bei der Herkunft der Mittel, fehlende Daten oder Kontosperren geht – unser Experten-Team unterstützt Privatpersonen und Unternehmen lösungsorientiert – jetzt Termin vereinbaren:
Fiat-Ein- und -Ausgänge für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis dokumentieren
Zusätzlich zu Kontoauszügen, und im Notfall statt Kontoauszügen, solltest du auch Screenshots von Fiat-Ein- und -Auszahlungen auf Krypto-Plattformen machen. Das heißt, alle Euro-Überweisungen (oder Dollar, Pfund, etc.) sollten mit einem Screenshot belegt werden. Sicher ist sicher!
Tipp 2
Log dich heute in jede deiner Krypto-Plattformen ein und mach Screenshots von Ein- und Auszahlungen von/an Bankkonten und Kreditkarten.
Und wenn du schon dabei bist, lies beim nächsten Tipp weiter, was du auf Krypto-Plattformen noch so alles dokumentieren kannst.
Krypto-Transaktionshistorien rechtzeitig sichern
Krypto-Plattformen halten nicht immer ewig. Bitte denk daran, zumindest einmal im Jahr deine Transaktionshistorien runterzuladen – am besten sind meist csv-Dateien geeignet, da du diese auch in ein Krypto-Steuer-Tool einspielen kannst.
Beachte, dass es je nach Plattform auch nötig sein kann, mehrere csv-Dateien runterzuladen, um alle Transaktionstypen und den gesamten Zeitraum abzudecken. Lieber mehr als weniger ist hier die Devise.
Tipp 3
Sichere noch heute alle verfügbaren Transaktionsdaten auf deinen Accounts bei Bitpanda, Binance, Kraken, Crypto.com, etc. Vergiss nicht, auch Daten von NFT-Marketplaces, DEXs, usw. zu sichern!
Deine alte Krypto-Plattform gibt es nicht mehr und du hast die Daten nicht gesichert? Dann lies beim nächsten Tipp weiter!
Mittelherkunftsnachweis trotz verlorener Krypto-Daten
Du warst bei Mt. Gox, Bittrex, BTC-e, Cryptopia, Cryptsy und hast keinen Zugang mehr zu deinen Transaktionsdaten? Du brauchst wahrscheinlich Profi-Hilfe. Mithilfe von anderen Belegen kann in vielen Fällen zumindest glaubhaft rekonstruiert werden, wie viel und was du dort ein- und ausgezahlt hast. Als Belege können Blockchain-Analysen und andere Nachweise dienen.
Tipp 4
Schreib als ersten Schritt ein Gedächtnisprotokoll, in dem du alles notierst, was dir zu deinen Aktivitäten auf der Plattform noch einfällt. Wenn du keinen Zugang mehr zu wichtigen Daten hast, die du für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis brauchst, kontaktiere Expert:innen, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen können!
Unsere Expert:innen helfen dir gerne weiter, kontaktiere uns einfach in einer Online-Beratung und lass uns deinen individuellen Fall lösen!

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst

Sigrid Wahl
Senior Crypto Compliance Analyst
Solltest du dich nun fragen, warum all diese Dinge für deine Bank wichtig sind und du dir dein Geld ohne die notwendigen Belege oft nicht auszahlen kannst – die kurze Antwort lautet Geldwäsche-Verdacht. Eine längere Erklärung findest du hier:
Kryptowährungen (nach-)versteuern
Du hast nun viele Belege gesammelt und bist bereit sie deiner Bank vorzulegen? Bitte denk daran, dass die Bank fragen könnte, ob du deine Krypto-Gewinne korrekt versteuert hast. Dafür will die Bank dann Belege in Form von Steuererklärungen und Steuerbescheiden sehen.
Solltest du Hilfe beim richtigen Versteuern von Krypto-Assets in Österreich brauchen – lies am besten bei cryptotax nach. Egal ob Steueroptimierung, Selbstanzeige, oder individuelle Fragen – hier findest du jede Menge Infos spezifisch für Österreich und kannst die Krypto-Steuerberatung nutzen.
Tipp 5
Vergewissere dich, dass alles korrekt versteuert wurde und kontaktiere im Zweifelsfall eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, der sich mit Kryptowährungen auskennt!
Individuelle Herausforderungen für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis lösen
Jeder Mittelherkunftsnachweis für Kryptowährungen ist anders, da es unzählige Möglichkeiten gibt, sich im Krypto-Space zu bewegen. Es gibt Menschen, die mit Kryptowährung für eine Arbeitsleistung bezahlt wurden oder Personen, die von einem bestimmten ICO extrem profitiert haben.
Andere haben wiederum mit Krypto viel Geld verloren und die Bank will dennoch einen Mittelherkunftsnachweis sehen, wenn noch Geld von der Krypto-Plattform aufs Bankkonto zurück überwiesen wird.
Viele haben auch einfach ge-hodl-t und müssen die enormen Wertsteigerungen ihrer Krypto-Assets nachweisen. Manche sind erfolgreiche NFT-Künstler, andere sind gewiefte Play2Earn-Spieler.
Diese Sachverhalte einer Bank ausreichend zu erklären und zu belegen kann herausfordernd sein, weil auch die Bank strenge gesetzliche Regulierungen bei der Mittelherkunftsprüfung einhalten muss. Falls du Unterstützung brauchst, stehen dir unsere Expert:innen zur Verfügung, kontaktiere uns einfach!

Gabriel Marchesan
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Disclaimer: Die Information in diesem Beitrag gibt bloß einen ersten Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. questr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Information.
Wir empfehlen dir gerne unseren Partner in Österreich für Steuerberatung rund um Kryptowährungen, weitere Infos zur Krypto Steuer in Österreich findest du unter crypto-tax.at.
Wie reagiert man am besten, wenn Bitpanda einen Mittelherkunftsnachweis fordert? Betroffene Kundinnen und Kunden werden vom Bitpanda Support üblicherweise sehr konkret nach bestimmten Belegen gefragt. In vielen Fällen ist es ausreichend, die geforderten Nachweise hinzuschicken. Andere Fälle sind komplexer – oft ohne, dass dies den Betroffenen klar ist – was manchmal zu gemischten Erfahrungen führen kann.
Wichtig zu wissen: Bitpanda ist gesetzlich dazu verpflichtet nach der Mittelherkunft zu fragen, um Transaktionen hinsichtlich Geldwäsche zu prüfen. Und: Bei uns bekommt man bei Bedarf lösungsorientierte Unterstützung für einen Mittelherkunftsnachweis bei Bitpanda – einfach Termin mit unseren Experten vereinbaren:

Gabriel Marchesan
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Für Bitpanda zählen zwei Seiten – die Krypto-Seite und die Euro-Seite, da entweder Kryptowährungen wie Bitcoin an Bitpanda transferiert oder Euro von einem Bankkonto an Bitpanda überwiesen werden. Worum es dabei genau geht, erklären wir in diesem Beitrag.
Bitpanda Mittelherkunftsnachweis: die Krypto-Seite
Für Krypto-Transaktionen, die bei Bitpanda eingehen, können verschiedene Belege gefordert werden, um die Herkunft zu erklären. Gleichzeitig werden diese Transaktionen auf Risiken gescreent. Es wird oft unterschätzt, über welche Daten und Risikohinweise Bitpanda verfügt, sobald Anleger:innen Kryptowährungen an Bitpanda (oder eine andere Plattform) transferieren.
Hierfür muss man wissen, was Blockchain-Forensik-Software ist. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl solcher Forensik-Tools, die die Transaktionshistorie verschiedener Blockchains als Ganzes und in Echtzeit analysieren können.
Info
Diese Tools werden von Krypto-Anbietern wie Bitpanda, aber auch von den Strafverfolgungsbehörden, vom Finanzamt, oder von Unternehmen wie uns, die Krypto-Daten für Mittelherkunftsnachweise, Steuerberechnungen und ähnliches aufbereiten, genutzt.
Geht bei Bitpanda zum Beispiel eine Bitcoin-Transaktion ein, kann eine Forensik-Software melden, von welcher anderen Exchange die Bitcoins kommen oder ob bei einem Wallet Hinweise auf illegale Aktivitäten bestehen. Somit kann Bitpanda schon eine sehr konkrete Vorstellung von der Herkunft der Kryptowährungen haben, bevor der Kunde oder die Kundin um Belege für den Mittelherkunftsnachweis gebeten wird.
Mittelherkunftsnachweis für Bitpanda nicht möglich?
Grundsätzlich fragt Bitpanda recht konkret nach Belegen, die für einen Mittelherkunftsnachweis nötig sind. Werden diese dem Support übermittelt, kann die Mittelherkunftsprüfung in vielen Fällen positiv abgeschlossen werden. Es gibt jedoch Fälle, bei denen das erstmal nicht möglich erscheint, wo viele Rückfragen kommen und wo Kund:innen nicht genau wissen, woran es scheitert. Für solche Fälle bieten wir individuelle Unterstützung und Beratung an – einfach Termin bei unserem Team buchen:
Es gibt bestimmte Gründe, warum eine Mittelherkunftsprüfung bei Bitpanda (ebenso wie bei anderen Krypto-Anbietern) schwieriger werden kann, als erwartet.
Kompliziert kann es werden, wenn Bitpanda nach Verbindungen fragt, die die dort genutzte Forensik-Software anzeigt, die dem Kunden bzw. der Kundin jedoch kein Begriff sind oder die nicht mit dem übereinstimmen, an was sich der Kunde bzw. die Kundin erinnert, wenn es um die selbst getätigten Krypto-Transaktionen geht. Bitpanda könnte in einem solchen Fall beispielsweise nach Belegen von der Krypto-Exchange Kraken fragen, der Kunde hat aber keinen Kraken-Account und versteht die Frage nicht.
Ebenso kann es vorkommen, dass Bitpanda-Kund:innen keinen Zugriff mehr auf Daten oder Belege von früheren Krypto-Transaktionen haben, sehr umfangreiche Krypto-Aktivitäten vorliegen oder die Herkunft der Kryptowährungen mit ungewöhnlichen oder speziellen Umständen verbunden war.
Belege für Krypto-Einzahlungen bei Bitpanda
Da es sehr komplex sein kann Investitionen in Kryptowährungen und Wertentwicklungen nachzuweisen, haben wir eine Checkliste für Krypto-Mittelherkunftsnachweise erstellt! Hier geht’s zum gratis Download auf unserer Plattform cryptotax, wo man sich auch zu unserem beliebten Newsletter (einmal pro Quartal, kein Spam) anmelden kann:

Je nach Herkunft der Kryptowährungen werden von Bitpanda z.B. folgende Dokumente als Nachweis für Krypto-Einzahlungen angefordert:
- Kryptowährungen von anderen Brokern & Exchanges: Screenshot der Kauf-/Auszahlungsbestätigung mit Konto-ID & Transaktionsdetails oder Rechnung (z. B. bei OTC).
- Trading-Gewinne auf anderen Plattformen: Screenshot des Transaktionsverlaufs (inkl. Gewinne & Auszahlungen an Bitpanda) und Screenshot des Exchange-Kontos mit Kontodetails.
- Einnahmen durch Dienstleistungen: Rechnungen für mit Krypto bezahlte Dienstleistungen und Screenshot der Auszahlung von Wallet/Exchange.
- Initial Coin Offerings (ICOs) & Token Sales
- Token Sales: Signierter Vertrag über die Kryptozahlung und Transaktionsverlauf (Screenshots/E-Mails mit Wallet-Adressen & Transaktions-ID) sowie Kontoauszug bei Investition mit Fiat.
- ICOs: Signierter Vertrag mit ICO-Namen und Transaktionsverlauf (Screenshots/E-Mails mit Wallet-Adressen & Transaktions-ID) sowie Kontoauszug bei Investition mit Fiat.
- Mining: Rechnung/Fotos der Mining-Hardware und Screenshots der Mining-Plattform mit Einkünften, Hashrates & Miner-Anzahl und Screenshots von Transaktionsverlauf mit Wallet-Adressen & Hashes.
- Staking (Masternodes): Screenshots des Staking-Verlaufs (Ein-/Auszahlungen, Gewinne, Zinssätze, Staking-Zeitraum) und Wallet-Adressen und Transaktions-IDs.
- Airdrops: Screenshot oder E-Mail-Bestätigung mit Ein-/Auszahlungen zu Bitpanda sowie Wallet-Adressen & Transaktions-IDs.
- Coin- oder Token-Swaps: Screenshot des Transaktionsverlaufs mit Wallet-Adressen, Transaktions-IDs mit Swaps & Auszahlungen zu Bitpanda.
- Lending & Liquidity Pools: Screenshot des Transaktionsverlaufs mit Wallet-Adressen, Kreditgeber/Liquidity-Pool, Transaktions-IDs, Betrag & Herkunft des eingezahlten Kapitals.
- Auf Bitpanda erneut eingezahltes Guthaben: Screenshot des Transaktionsverlaufs auf externen Exchanges oder Wallets (z. B. Cold Wallet), auf dem sowohl die ursprüngliche Auszahlung als auch die erneute Einzahlung auf Bitpanda sichtbar sind.
Bitpanda Mittelherkunftsnachweis: die Euro-Seite
Werden Euro von einem Bankkonto an Bitpanda überwiesen, geht es darum, woher der Kunde bzw. die Kundin diese Euro hat. Bei Euro-Überweisungen kann daher nach Belegen zu Lohn, anderem Einkommen, Einnahmen aus Vermietung, Verkäufen von Immobilien und Waren, Aktienverkäufen, Kapitalerträgen, Schenkungen, Erbschaften und ähnlichem gefragt werden.
Je nach Herkunft der Mittel werden von Bitpanda z.B. folgende Dokumente als Nachweis für Euro-Einzahlungen angefordert:
- Lohn/Gehalt: Drei Kontoauszüge aus den letzten sechs Monaten mit Einkommensquelle und Transaktionsdetails.
- Privates Einkommen: Lohn-, Gehalts- oder Rentennachweis (max. 6 Monate alt) oder aktuelle Steuererklärung oder zwei Gehalts-/Rentenüberweisungen im Kontoauszug.
- Erträge aus Vermietung/Verpachtung: Unterzeichneter Mietvertrag & Kontoauszug mit Transaktionsdetails oder Kontoauszüge mit Mieteinnahmen für 3 Monate oder Eigentumsnachweis & Kontoauszug mit Zahlungseingängen oder aktuelle Steuererklärung.
- Immobilienverkauf: Beglaubigter Kaufvertrag auf den Namen des Kontoinhabers und Kontoauszüge mit Transaktionsdetails.
- Warenverkauf (z.B. Auto, Kunst): Kaufvertrag und Kontoauszüge mit Transaktionsdetails.
- Aktienverkäufe/Kapitalerträge: Steuerbescheid des Brokers oder Kontoauszüge mit Transaktionsdetails oder aktuelle Steuererklärung.
- Darlehen: Unterzeichneter Darlehensvertrag oder Kontoauszug mit Zahlungseingang und Transaktionsdetails.
- Schenkungen: Unterzeichneter Schenkungsvertrag oder Steuerbescheid oder Mitteilung des Finanzministeriums (insbesondere bei hohem Wert) oder Kontoauszüge mit Zahlungseingang und Transaktionsdetails.
- Dividenden: Gewinnverteilungsvertrag/Dividendenbeschluss und Kontoauszüge mit Zahlungseingang und Transaktionsdetails.
- Verkauf von Unternehmensbeteiligungen: Notariell beglaubigter Verkaufsvertrag und Kontoauszüge mit Zahlungseingang und Transaktionsdetails.
- Erbschaft: Erbschaftserklärung oder Mitteilung des Finanzministeriums und Kontoauszüge mit Zahlungseingang und Transaktionsdetails.
Wer muss einen Mittelherkunftsnachweis für Bitpanda erbringen?
Wer sich bei Bitpanda anmeldet, akzeptiert in den Allgemeinen Auftragsbedingungen, dass ein Mittelherkunftsnachweis gefordert werden darf. Generell kann Bitpanda von jedem Kunde bzw. jeder Kundin einen Mittelherkunftsnachweis verlangen.
Bei großen Beträgen wird empfohlen auf die Nachfrage nach der Herkunft der Mittel vorbereitet zu sein. Das heißt man sollte schon vorab die notwendigen Unterlagen sammeln – einfach Checkliste runterladen!
Aber auch bei kleineren Beträgen kann es zu Nachfragen seitens Bitpanda kommen, denn die Höhe der Transaktion ist nur ein Kriterium von mehreren, mit denen Bitpanda das Geldwäsche-Risiko ihrer Kund:innen bewertet.
Welche Kriterien genau Anwendung finden teilen Kryptowährungs-Dienstleister in der Regel nicht mit, da man dann diese Kriterien umgehen könnte.
Hier findest du unsere Tipps für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis:
Muss ein Mittelherkunftsnachweis erbracht werden?
Wichtig
Wenn ein Mittelherkunftsnachweis gefordert wird, muss der Kunde bzw. die Kundin diesen auch erbringen.
Falls das nicht möglich ist, kann das Bitpanda-Konto gesperrt werden. In bestimmten Fällen ist Bitpanda außerdem verpflichtet, Geldwäscheverdachtsmeldungen bei den Behörden zu machen.
Egal ob es um Unklarheiten bei der Herkunft der Mittel, fehlende Daten oder Kontosperren geht – unser Experten-Team unterstützt Privatpersonen und Unternehmen lösungsorientiert – jetzt Termin vereinbaren:
Welche Dokumente kann ich für einen Mittelherkunftsnachweis vorbereiten?
Mit unserer praktischen Checkliste für Krypto-Mittelherkunftsnachweise (egal ob für Bitpanda oder eine Bank) kann man sich ideal auf Anfragen zur Herkunft der Mittel vorbereiten. Hier geht’s zum Download auf unserer Plattform cryptotax, wo man sich auch zu unserem Newsletter (einmal pro Quartal, kein Spam) anmelden kann:

Die Support-Seite von Bitpanda listet außerdem alles im Detail. Falls du dich mit dieser Aufgabe überfordert fühlst, kannst du einen Mittelherkunftsnachweis für Bitpanda gerne auch von uns erstellen lassen.
Was macht Bitpanda mit den Daten in meinem Mittelherkunftsnachweis?
Laut eigenen Angaben teilt Bitpanda deine Daten aus einem Mittelherkunftsnachweis nicht mit Dritten – es sei denn es liegt eine behördliche Anordnung vor.
Individuelle Herausforderungen für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis lösen
Jeder Mittelherkunftsnachweis für Kryptowährungen ist anders, da es unzählige Möglichkeiten gibt, Kryptowährungen oder Euro zu erwirtschaften. Zusätzlich liefert Forensik-Software Hinweise zu Vorgängen auf der Blockchain, denen Bitpanda nachgehen muss.
Diese Sachverhalte mit Bitpanda oder einer Bank ausreichend abzuklären kann herausfordernd sein, weil diese Finanzdienstleister strenge gesetzliche Regulierungen bei der Mittelherkunftsprüfung einhalten müssen und daher genauen Vorgaben folgen. Für Unterstützung stehen unsere Expert:innen zur Verfügung, einfach Gesprächstermin vereinbaren!

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst
Gemeinsam mit unserem Partner cryptotax haben wir außerdem einen beliebten Newsletter zu den Themen Krypto-Steuern in Österreich und Mittelherkunftsnachweis (einmal pro Quartal, kein Spam), gleich hier anmelden und umfassendes E-Book erhalten:

Mehr zum Thema Krypto-Mittelherkunftsnachweis:
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Disclaimer: Die Information in diesem Beitrag gibt bloß einen ersten Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. questr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Information.
Voraussichtliche Lesedauer: 10 Minuten
Euro aus Kryptowährung (Bitcoin, Ether, etc.) auf ein Bankkonto auszahlen zu lassen kann schnell zum Problem werden. Auf Menschen, die von Krypto-Börsen wie Bitpanda, Binance, Coinbase, Kraken und Co. Geld auf ihr Bankkonto überweisen, wartet oft eine unangenehme Überraschung.
Warum kann meine Bank eine Überweisung von einer Krypto-Börse blockieren?
Banken arbeiten nicht nur als Finanzdienstleister, sondern auch als Kontrollinstanzen, die gesetzlich verpflichtet sind, Geldwäsche zu verhindern. Dafür setzen sie sogenannte AML-Systeme (Anti-Money-Laundering-Systeme) ein. Diese überwachen alle eingehenden und ausgehenden Zahlungen und schlagen automatisch Alarm, wenn bestimmte Muster auf eine mögliche Geldwäscheaktivität hindeuten.
Das Problem: Es gibt keinen offiziellen Kriterienkatalog, nach dem diese Systeme arbeiten. Selbst wenn deine Kryptowährungen rechtmäßig erworben wurden, kann eine Auszahlung in Euro von einer Börse auffallen und gestoppt werden.
Wir erleben in unserer täglichen Arbeit, dass solche Warnmeldungen ohne erkennbares Schema entstehen. Mal wird eine Transaktion blockiert, eine scheinbar identische jedoch nicht. Weder die Höhe des Betrags noch die ausgewählte Bank sind zuverlässig ausschlaggebend.
Eindeutige Regeln lassen sich daher nicht ableiten – im Gegenteil: Würden die Systeme nach einem festen Muster prüfen, könnten sie leicht umgangen werden.
Kommt es zu einer Verdachtsmeldung, ist die Folge fast immer dieselbe:
- Die Bank friert den überwiesenen Betrag ein.
- Du wirst aufgefordert, die Herkunft des Geldes nachzuweisen.
- Häufig setzt die Bank dafür eine Frist.
Das kann für Betroffene sehr belastend sein. Damit du in einer solchen Situation vorbereitet bist, haben wir die wichtigsten Punkte für dich zusammengestellt.
Wichtig
Wenn ein Mittelherkunftsnachweis gefordert wird, muss der Kunde bzw. die Kundin diesen auch erbringen. Falls das nicht möglich ist, kann das Konto gesperrt werden. In bestimmten Fällen ist die Bank außerdem verpflichtet, Geldwäscheverdachtsmeldungen bei den Behörden zu machen.
Wie gelingt mir ein reibungsloses Auscashen von Binance oder einer anderen Krypto-Börse?
Wenn du dir Euro von einer Börse auf dein Bankkonto überweisen lässt, prüft deine Bank in erster Linie, ob die Geldflüsse nachvollziehbar sind. Dabei tauchen im Hintergrund meist drei Fragen auf:
- Mit welchem Geld hast du deine Kryptowährungen ursprünglich gekauft?
- Wie bist du zu weiteren Coins gekommen, die nicht durch Käufe mit Fiatgeld entstanden sind?
- Lässt sich anhand deiner Transaktionen plausibel erklären, warum genau dieser Betrag nun auf deinem Konto landen soll?
Die Herausforderung: Diese Punkte sind nicht für alle Krypto-Anleger:innen leicht zu beantworten. Gerade wenn man schon länger aktiv ist, verliert man schnell den Überblick über Käufe, Verkäufe, Transfers oder Airdrops.
Am besten bist du vorbereitet, wenn du eine lückenlose Transaktionshistorie sowie die entsprechenden Nachweise bereithältst. So lassen sich viele Rückfragen der Bank schnell ausräumen.
Und falls deine Unterlagen doch nicht ausreichen oder die Bank deine Dokumentation nicht akzeptiert: Wir können für dich einen professionellen Mittelherkunftsnachweis erstellen, der die Zahlungsflüsse nachvollziehbar darstellt. Egal ob es um Unklarheiten bei der Herkunft der Mittel, fehlende Krypto-Daten oder Kontosperren geht – unser Experten-Team unterstützt Privatpersonen und Unternehmen lösungsorientiert – jetzt Termin vereinbaren:

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst

Sigrid Wahl
Senior Crypto Compliance Analyst
Hilfreiche Tipps: Krypto-Mittelherkunftsnachweis
Ganz wichtig zu wissen: Es ist nicht die Schuld von Bankangestellten, wenn sie wegen eines Geldwäsche-Verdachts nachfragen. Dein Bankberater unterstellt dir damit nicht, Geld zu waschen.
Er reagiert üblicherweise nur auf die Meldung einer Software. Diese prüft im Hintergrund alle Transaktionen einer Bank auf bestimmte Eigenschaften. Schlägt dieses System Alarm, deuten die Eigenschaften deiner Überweisung auf Geldwäsche und/oder Terrorismus-Finanzierung.
Mit unserer praktischen Checkliste für Krypto-Mittelherkunftsnachweise (egal ob für eine Exchange oder eine Bank) kann man sich ideal auf Anfragen zur Herkunft der Mittel vorbereiten. Hier geht’s zum Download auf unserer Plattform cryptotax, wo man sich auch zu unserem Newsletter (einmal pro Quartal, kein Spam) anmelden kann:

Hier sind 5 Eigenschaften, die das Auszahlen einer Kryptowährung für eine Bank verdächtig machen:
1. Anonymität
Da das Geld, das du dir aus Kryptowährungen auszahlen lassen möchtest, aus anonymen Quellen stammen könnte, muss die Bank genauer hinsehen und erwartet möglicherweise von dir, dass du die Herkunft dieser Mittel nachweist.
Bei den beliebtesten Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether geht es um Pseudonymität – also nicht gänzliche Anonymität. Daher sind Transaktionsdaten und -wege meist gut nachvollziehbar.
Dies muss man einer Bank in einem Mittelherkunftsnachweis darlegen. Diese Sachverhalte mit einer Bank ausreichend abzuklären kann herausfordernd sein, weil diese Finanzdienstleister strenge gesetzliche Regulierungen bei der Mittelherkunftsprüfung einhalten müssen und daher genauen Vorgaben folgen.
2. Neue Geschäftsmodelle und unklares Risiko
Entstehen auffällige Summen aus Geschäften, mit denen deine Bank noch wenig zu tun hatte und die daher für die Bank mit einem schwer einzuschätzenden Risiko verbunden sind, kann nachgefragt werden.
Dies kann zutreffen, wenn du dir Kryptowährung wie Bitcoin in Euro auszahlen lassen willst.
Wichtig
Da eine Überweisung von einer Krypto-Plattform üblicherweise auch den Namen der Plattform enthält, können diese Überweisungen von einer Bank sehr einfach dem Bereich Kryptowährung zugeordnet werden.
3. Ungewöhnlich große und komplexe Auszahlungen ohne erkennbaren Grund
Bei diesem Punkt ist es egal, ob das Geld aus dem Verkauf von Kryptowährungen stammt oder nicht. Was zählt ist, dass eine große Summe überwiesen wird, oder dass viele kleine Summen transferiert werden, eventuell auch, dass Transaktionsmuster erkannt werden.
All dies kann auf Geldwäsche hindeuten und deine Bank ist verpflichtet hier nachzufragen.
4. Transaktionen aus risikobehafteten Ländern
Viele Länder werden als Risikoländer gesehen, da sie zu wenige Maßnahmen zur Geldwäsche-Prävention setzen.
Eine Liste mit Risiko-Ländern ist im System deiner Bank gespeichert. Das heißt nicht, dass bei jeder Transaktion aus diesen Ländern nachgefragt wird – aber es kann passieren. Wenn deine Krypto-Börse dein Geld von einem Bankkonto aus einem risikobehafteten Land auszahlt, kann das eine genauere Prüfung erfordern.
5. Politisch exponierte Personen
Kurz gesagt: Politisch aktive Personen werden genauer geprüft.
Da diese Menschen potenziell korrupt sein könnten, wird genauer nachgesehen, wenn es zu ungewöhnlichen Geldflüssen kommt.
Für Unterstützung stehen unsere Expert:innen zur Verfügung, einfach Gesprächstermin vereinbaren!
Was bedeutet das für das Auszahlen meiner Kryptowährung von einer Krypto-Börse?
Je mehr dieser Eigenschaften zutreffen, umso verdächtiger wirkt es, wenn du Erlöse aus Kryptowährung an deine Bank auszahlen lassen willst.
Unsere Experten-Tipps:
- Bereite dich frühzeitig auf mögliche Anfragen zur Mittelherkunft vor – nutze unsere Checkliste, um alle Belege zu sammeln!
- Sobald du alle Belege beisammen und die Herkunft dokumentiert hast, kannst du deiner Bank Bescheid geben, dass du dir Geld von einer Krypto-Börse, wie Bitpanda, Binance, Kraken, Coinbase oder einer anderen, auszahlen lassen willst.
- Wenn du deine Bank vorab über eine größere Auszahlung informierst, wird die Bank nicht von deiner Überweisung überrascht und kommt dir häufig entgegen, beispielsweise mit einer längeren Frist für deinen Mittelherkunftsnachweis.
- Arbeite mit der Bank zusammen, denn bei einer Weigerung müsste deine Bank eine Verdachtsmeldung bei der Geldwäsche-Meldestelle machen.
Individuelle Herausforderungen für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis lösen
Jeder Mittelherkunftsnachweis für Kryptowährungen ist anders, da es unzählige Möglichkeiten gibt, sich im Krypto-Space zu bewegen. Es gibt Menschen, die mit Kryptowährung für eine Arbeitsleistung bezahlt wurden oder Personen, die von einem bestimmten ICO extrem profitiert haben.
Andere haben wiederum mit Krypto viel Geld verloren und die Bank will dennoch einen Mittelherkunftsnachweis sehen, wenn noch Geld von der Krypto-Plattform aufs Bankkonto zurück überwiesen wird.
Viele haben auch einfach ge-hodl-t und müssen die enormen Wertsteigerungen ihrer Krypto-Assets nachweisen. Manche sind erfolgreiche NFT-Künstler, andere sind gewiefte Play2Earn-Spieler.
Diese Sachverhalte einer Bank ausreichend zu erklären und zu belegen kann herausfordernd sein, weil auch die Bank strenge gesetzliche Regulierungen bei der Mittelherkunftsprüfung einhalten muss. Falls du Unterstützung brauchst, stehen dir unsere Expert:innen zur Verfügung, kontaktiere uns einfach!

Gabriel Marchesan
COO | Senior Crypto Compliance Analyst

Sigrid Wahl
Senior Crypto Compliance Analyst
Mehr zum Thema Mittelherkunftsnachweis:
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Disclaimer: Die Information in diesem Beitrag gibt bloß einen ersten Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. questr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Information.
Bei Krypto-Compliance und Anti-Money-Laundering (AML) in Zusammenhang mit Kryptowährungen geht es darum, dass bestimmte Unternehmen und Dienstleister die Krypto-Regulierungen eines Landes einhalten. Damit soll sichergestellt werden, dass digitale Assets (z.B. Kryptowährungen, NFTs, etc.) aus legaler Quelle stammen und weder mit Geldwäsche noch mit Terrorismusfinanzierung in Verbindung stehen.
Um Regeln der Krypto Compliance bzw. AML einzuhalten, müssen sowohl Banken als auch Krypto-Plattformen in Österreich und anderen EU-Ländern bei bestimmten Transaktionen Nachweise über die Herkunft der Mittel verlangen. Besonders wichtig ist hierfür in Österreich das Finanzmarkt-Geldwäschegesetz, das gewisse Sorgfaltspflichten vorsieht.
Krypto Compliance: Sorgfaltspflichten gemäß dem Finanzmarkt-Geldwäschegesetz in Österreich
In Österreich haben Banken und Krypto-Plattformen wie Bitpanda oder Coinfinity die gesetzliche Verpflichtung die Sorgfaltspflichten des Finanzmarkt-Geldwäschegesetzes (FM-GwG) einzuhalten. Das Finanzmarkt-Geldwäschegesetz beschäftigt sich mit der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Finanzsektor.
Es schreibt bestimmte Maßnahmen vor, die Banken und Krypto-Plattformen umsetzen müssen, um ihre Kund:innen zu identifizieren, deren Identität zu verifizieren und die Mittelherkunft zu überprüfen. § 6 FM-GwG regelt den Umfang der Sorgfaltspflichten wie folgt:
- Kund:innen identifizieren: Bevor Banken und Krypto-Plattformen eine Geschäftsbeziehung eingehen oder Transaktionen abwickeln, müssen sie die Identität ihrer Kund:innen überprüfen. Hierbei müssen Namen, die Adresse und andere relevante Daten anhand offizieller Dokumente verifiziert werden.
- Wirtschaftlich Berechtigte identifizieren: Zusätzlich zur Identifizierung des direkten Kunden bzw. der direkten Kundin müssen Banken und Krypto-Plattformen auch eruieren, wer der wirtschaftlich Berechtigte (also jene Person, die letztendlich von der Transaktion profitiert) ist. Dies ist insbesondere bei Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen und juristischen Personen zu beachten.
- Informationen über den Zweck und die angestrebte Art der Geschäftsbeziehung erheben: Banken und Krypto-Plattformen müssen die nötigen Informationen einholen, um zu verstehen, welchen Zweck und welche Art von Geschäft ihre Kund:innen anstreben.
- Geschäftsbeziehung kontinuierlich überwachen: Banken und Krypto-Plattformen müssen eine kontinuierliche Überwachung ihrer Geschäftsbeziehungen mit Kund:innen durchführen. Dies beinhaltet Transaktionen auf ihre Plausibilität in Hinblick auf das Geschäftsprofil des Kunden bzw. der Kundin zu prüfen sowie Kundendaten zu aktualisieren.
- Mittelherkunft prüfen: Die Herkunft der Mittel, die in die Geschäftsbeziehung oder Transaktion eingebracht werden, muss von Banken und Krypto-Plattformen geprüft werden. Dadurch kann die Legitimität der Geldmittel bestätigt werden und geprüft werden, dass diese aus legalen Quellen stammen.
Wie funktioniert eine Mittelherkunftsprüfung bei Kryptowährungen?
Zwei Schritte sind hier grundlegend: Einerseits muss geprüft werden, woher die Euro-Mittel für Investitionen in Krypto-Assets stammen. Andererseits muss die Herkunft der Krypto-Assets geprüft werden. Unsere Checkliste für deinen Krypto-Mittelherkunftsnachweis hilft dir beim Auszahlen deiner Bitcoin auf dein Bankkonto! Hier geht’s zum gratis Download auf unserer Plattform cryptotax:

Schritt 1: Herkunftsprüfung der Euro-Mittel
Zuerst ist die Herkunft der Euro-Mittel für die Investition in Krypto-Assets zu prüfen. Dazu sind z.B. die Berufs- oder Geschäftstätigkeit, das Einkommen bzw. Geschäftsergebnis oder die allgemeinen Vermögensverhältnisse der Kund:innen zu erfragen. Unterlagen, die in diesem Zusammenhang regelmäßig von Banken und Krypto-Plattformen verlangt werden, sind beispielsweise:
- Einkommensteuerbescheide
- Gehaltsabrechnungen oder Jahreslohnzettel
- Bilanzen und Jahresabschlüsse (bei selbständigen oder gewerblichen Einkünften)
- Schenkungsverträge
- Erbschaftsnachweise
- weitere spezifische Nachweise
Schritt 2: Herkunftsprüfung der Krypto-Assets
In einem weiteren Schritt ist die Mittelherkunft im Bereich der Krypto-Assets zu prüfen. Banken und Krypto-Plattformen verlangen hier beispielhaft folgende Unterlagen:
- Transaktionsverläufe der verwendeten Krypto-Plattformen
- Eine vollständige Liste der Wallet-Adressen
- Belege zum Kauf oder Verkauf über Krypto-Automaten (z.B. Bitcoin-ATMs)
- Bei Miningtätigkeit: Rechnungen über den Erwerb von Mining-Hardware, Stromrechnungen, etc.
Im Rahmen der Mittelherkunftsprüfung müssen Banken und Krypto-Plattformen auch hinterfragen und dokumentieren, woher Kund:innen ihre Krypto-Assets bezogen haben. Banken und Krypto-Plattformen müssen daher von Kund:innen auch Informationen zu Krypto-Aktivitäten (z.B. Staking, Lending, DeFi, etc) einholen um diese Aktivitäten bewerten zu können.

Was passiert, wenn Kund:innen keine oder unzureichende Auskunft über die Herkunft ihrer Mittel (Euro und Krypto-Assets) geben?
Banken und Krypto-Plattformen können sich entscheiden, die Geschäftsbeziehung nicht zu beginnen oder eine bestimmte Transaktion nicht durchzuführen. Dies ist eine gängige Praxis, wenn die erforderlichen Informationen zur Mittelherkunft nicht zur Verfügung gestellt werden, da Banken und Krypto-Plattformen sonst das Risiko eingehen, unwissentlich Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu unterstützen.
Mehr dazu: Krypto in Euro auszahlen: Kann die Bank mein Konto sperren?
Wenn Kund:innen die Herkunft ihrer Mittel nicht offenlegen können oder wollen und dies unter verdächtigen Umständen geschieht, können Banken und Krypto-Plattformen verpflichtet sein, diese Vorfälle als verdächtige Aktivität an die Geldwäschemeldestelle im Bundeskriminalamt zu melden.
Krypto Compliance: Was passiert, wenn Banken und Krypto-Plattformen ihre Sorgfaltspflichten nicht einhalten?
Wenn Banken und Krypto-Plattformen die Sorgfaltspflichten, wie sie im Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (FM-GwG) festgelegt sind, nicht einhalten, können Strafen aber unter Umständen auch aufsichtsrechtliche Maßnahmen (z.B. Entzug oder Einschränkung von Betriebslizenz) von der Finanzmarktaufsicht in Österreich (FMA) verhängt werden.

AML und Compliance: Wie können Krypto-Transaktionen geprüft werden?
Krypto-Assets hinterlassen in der Regel nachverfolgbare Spuren auf der Blockchain. Um die Herkunft von Kryptowährungen nachzuvollziehen, kann zum Beispiel die Transaktionshistorie inklusive Transaktions-Belege (z.B. Hash, Belege von Plattformen) ebenso wie die Kursentwicklungen der betroffenen Kryptowährungen herangezogen werden.
Du brauchst Unterstützung bei einem Mittelherkunftsnachweis?
Unsere Krypto-Compliance- und Krypto-Daten-Spezialist:innen unterstützen dich effizient bei der Aufbereitung der erforderlichen Unterlagen für deine Bank oder Krypto-Plattform, um eine schnelle und problemlose Auszahlung deiner Krypto-Assets zu gewährleisten.
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Disclaimer: questr legt den Fokus darauf, Kund:innen bei der Dokumentation ihrer Kryptowährungen für Steuer und Banken zu helfen.
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