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        Mittelherkunftsnachweis

        Bei Krypto-Compliance und Anti-Money-Laundering (AML) in Zusammenhang mit Kryptowährungen geht es darum, dass bestimmte Unternehmen und Dienstleister die Krypto-Regulierungen eines Landes einhalten. Damit soll sichergestellt werden, dass digitale Assets (z.B. Kryptowährungen, NFTs, etc.) aus legaler Quelle stammen und weder mit Geldwäsche noch mit Terrorismusfinanzierung in Verbindung stehen.

        Um Regeln der Krypto Compliance bzw. AML einzuhalten, müssen sowohl Banken als auch Krypto-Plattformen in Österreich und anderen EU-Ländern bei bestimmten Transaktionen Nachweise über die Herkunft der Mittel verlangen. Besonders wichtig ist hierfür in Österreich das Finanzmarkt-Geldwäschegesetz, das gewisse Sorgfaltspflichten vorsieht.

        Krypto Compliance

        Krypto Compliance: Sorgfaltspflichten gemäß dem Finanzmarkt-Geldwäschegesetz in Österreich

        In Österreich haben Banken und Krypto-Plattformen wie Bitpanda oder Coinfinity die gesetzliche Verpflichtung die Sorgfaltspflichten des Finanzmarkt-Geldwäschegesetzes (FM-GwG) einzuhalten. Das Finanzmarkt-Geldwäschegesetz beschäftigt sich mit der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Finanzsektor.

        Es schreibt bestimmte Maßnahmen vor, die Banken und Krypto-Plattformen umsetzen müssen, um ihre Kund:innen zu identifizieren, deren Identität zu verifizieren und die Mittelherkunft zu überprüfen. § 6 FM-GwG regelt den Umfang der Sorgfaltspflichten wie folgt:

        Kryptowährungen versteuern Österreich

        Wie funktioniert eine Mittelherkunftsprüfung bei Kryptowährungen?

        Zwei Schritte sind hier grundlegend: Einerseits muss geprüft werden, woher die Euro-Mittel für Investitionen in Krypto-Assets stammen. Andererseits muss die Herkunft der Krypto-Assets geprüft werden.

        Schritt 1: Herkunftsprüfung der Euro-Mittel

        Zuerst ist die Herkunft der Euro-Mittel für die Investition in Krypto-Assets zu prüfen. Dazu sind z.B. die Berufs- oder Geschäftstätigkeit, das Einkommen bzw. Geschäftsergebnis oder die allgemeinen Vermögensverhältnisse der Kund:innen zu erfragen. Unterlagen, die in diesem Zusammenhang regelmäßig von Banken und Krypto-Plattformen verlangt werden, sind beispielsweise:

        Schritt 2: Herkunftsprüfung der Krypto-Assets

        In einem weiteren Schritt ist die Mittelherkunft im Bereich der Krypto-Assets zu prüfen. Banken und Krypto-Plattformen verlangen hier beispielhaft folgende Unterlagen:

        Im Rahmen der Mittelherkunftsprüfung müssen Banken und Krypto-Plattformen auch hinterfragen und dokumentieren, woher Kund:innen ihre Krypto-Assets bezogen haben. Banken und Krypto-Plattformen müssen daher von Kund:innen auch Informationen zu Krypto-Aktivitäten (z.B. Staking, Lending, DeFi, etc) einholen um diese Aktivitäten bewerten zu können.

        Was passiert, wenn Kund:innen keine oder unzureichende Auskunft über die Herkunft ihrer Mittel (Euro und Krypto-Assets) geben?

        Banken und Krypto-Plattformen können sich entscheiden, die Geschäftsbeziehung nicht zu beginnen oder eine bestimmte Transaktion nicht durchzuführen. Dies ist eine gängige Praxis, wenn die erforderlichen Informationen zur Mittelherkunft nicht zur Verfügung gestellt werden, da Banken und Krypto-Plattformen sonst das Risiko eingehen, unwissentlich Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu unterstützen.

        Mehr dazu: Krypto in Euro auszahlen: Kann die Bank mein Konto sperren?

        Wenn Kund:innen die Herkunft ihrer Mittel nicht offenlegen können oder wollen und dies unter verdächtigen Umständen geschieht, können Banken und Krypto-Plattformen verpflichtet sein, diese Vorfälle als verdächtige Aktivität an die Geldwäschemeldestelle im Bundeskriminalamt zu melden.

        Krypto Compliance: Was passiert, wenn Banken und Krypto-Plattformen ihre Sorgfaltspflichten nicht einhalten?

        Wenn Banken und Krypto-Plattformen die Sorgfaltspflichten, wie sie im Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (FM-GwG) festgelegt sind, nicht einhalten, können Strafen aber unter Umständen auch aufsichtsrechtliche Maßnahmen (z.B. Entzug oder Einschränkung von Betriebslizenz) von der Finanzmarktaufsicht in Österreich (FMA) verhängt werden.

        AML und Compliance: Wie können Krypto-Transaktionen geprüft werden?

        Krypto-Assets hinterlassen in der Regel nachverfolgbare Spuren auf der Blockchain. Um die Herkunft von Kryptowährungen nachzuvollziehen, kann zum Beispiel die Transaktionshistorie inklusive Transaktions-Belege (z.B. Hash, Belege von Plattformen) ebenso wie die Kursentwicklungen der betroffenen Kryptowährungen herangezogen werden.

        Du brauchst Unterstützung bei einem Mittelherkunftsnachweis?

        Unsere Krypto-Compliance- und Krypto-Daten-Spezialist:innen unterstützen dich effizient bei der Aufbereitung der erforderlichen Unterlagen für deine Bank oder Krypto-Plattform, um eine schnelle und problemlose Auszahlung deiner Krypto-Assets zu gewährleisten.

        Du willst mehr zu Krypto-Mittelherkunftsnachweisen erfahren? Frag unsere Expert:innen in einer Online-Beratung für ganz Österreich!


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        Disclaimer: questr legt den Fokus darauf, Kund:innen bei der Dokumentation ihrer Kryptowährungen für Steuer und Banken zu helfen.

        Die Information in diesem Beitrag gibt bloß einen ersten Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. questr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Information.

        Wir empfehlen dir gerne unseren Partner in Österreich für Steuerberatung rund um Kryptowährungen, weitere Infos zur Krypto Steuer in Österreich findest du unter crypto-tax.at.

        Bitpanda ist ebenso wie Banken dazu verpflichtet von manchen Kund:innen einen Mittelherkunftsnachweis (auch Herkunftsnachweis oder Proof of Funds genannt) zu fordern.

        Mittelherkunftsnachweis Bitpanda

        Wer muss einen Mittelherkunftsnachweis für Bitpanda erbringen?

        Wer sich bei Bitpanda anmeldet, akzeptiert in den Allgemeinen Auftragsbedingungen, dass ein Mittelherkunftsnachweis gefordert werden darf.

        Generell kann Bitpanda von jedem Kunde bzw. jeder Kundin einen Mittelherkunftsnachweis verlangen.

        Bei großen Beträgen wird empfohlen auf die Nachfrage nach der Herkunft der Mittel vorbereitet zu sein. Das heißt du sollt schon vorab die notwendigen Unterlagen sammeln.

        Aber auch bei kleineren Beträgen kann es zu Nachfragen seitens Bitpanda kommen, denn die Höhe der Transaktion ist nur ein Kriterium von mehreren, mit denen Bitpanda das Geldwäsche-Risiko ihrer Kund:innen bewertet.

        Welche Kriterien genau Anwendung finden teilen Kryptowährungs-Dienstleister in der Regel nicht mit, da man dann diese Kriterien umgehen könnte.

        Muss ein Mittelherkunftsnachweis auch für Krypto-Transaktionen erbracht werden?

        Bitpanda kann sowohl bei Fiat-Transaktionen, als auch bei der Transaktion von Kryptowährungen auf die Plattform einen Mittelherkunftsnachweis einfordern.

        Ob sie das tun hängt wiederum vom Wert der Transaktion (oder dem Wert mehrerer Transaktionen) ab, als auch von anderen Kriterien der Geldwäscheprävention.

        Du findest 5 Beispiele von Geldwäscheverdachts-Gründen in unserem Beitrag Kryptowährung auszahlen: Worauf achtet meine Bank wirklich?

        Mittelherkunftsnachweis Bitpanda

        Welche Dokumente brauche ich für einen Mittelherkunftsnachweis?

        Generell möchte Bitpanda mit einem Mittelherkunftsnachweis nachvollziehen, woher das Geld für deine Investition in Kryptowährungen stammt bzw. woher deine Kryptowährungen stammen, die du an Bitpanda transferieren willst.

        Bei Euro-Überweisungen kann nach Belegen zu Lohn, anderem Einkommen, Einnahmen aus Vermietung, Verkäufen von Immobilien und Waren, Aktienverkäufen, Kapitalerträgen, Schenkungen, Erbschaften und ähnlichem gefragt werden.

        Wenn es um die Herkunft von Kryptowährungen geht, musst du belegen, dass der Account, von dem die Transaktion kommt, tatsächlich dir gehört. Ebenso kann nach Transaktionsdaten gefragt werden, um die Herkunft nachvollziehen zu können.

        Im Detail werden Nachweise über die Herkunft aller deiner Krypto-Assets inkl. Transaktionsverläufe und Daten zu Einnahmen, z.B. aus Staking, Mining, ICOs, Airdrops, Lending, usw. gefordert.

        Die Support-Seite von Bitpanda listet dies alles im Detail. Falls du dich mit dieser Aufgabe überfordert fühlst, kannst du einen Mittelherkunftsnachweis für Bitpanda gerne auch von uns erstellen lassen.

        Wir erstellen regelmäßig solche Mittelherkunftsnachweise für Krypto-Plattformen und Banken, da es mitunter schwierig sein kann ohne professionelle Unterstützung die hohen Anforderungen an die Nachweise zu erfüllen.

        Was macht Bitpanda mit den Daten in meinem Mittelherkunftsnachweis?

        Laut eigenen Angaben teilt Bitpanda deine Daten aus einem Mittelherkunftsnachweis nicht mit Dritten – es sei denn es liegt eine behördliche Anordnung vor.

        Was macht questr?

        ⦁ Perfekte Krypto-Daten für die Steuererklärung
        ⦁ Professioneller Mittelherkunftsnachweis
        ⦁ Erstklassige Krypto-Steuer-Tool Beratung

        Weiterlesen:

        Krypto in Euro auszahlen: Kann die Bank mein Konto sperren?

        Krypto Steuern in Österreich: Wie du Kryptowährung richtig versteuerst


        Gemeinsam mit unserem Partner cryptotax haben wir außerdem ein umfassendes und kostenloses E-Book erstellt: 

        Krypto Steuer Österreich 2023/2024: Kompletter Guide, einfach erklärt!

        Krypto Steuer Österreich Guide

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        Disclaimer: Die Information in diesem Beitrag gibt bloß einen ersten Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. questr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Information.

        Du hast Euro von deiner Krypto-Börse – Bitpanda, Binance, Kraken, Coinbase oder einer anderen – auf dein Bankkonto überwiesen und dein Geld kommt nicht an?

        Nach ein paar Tagen meldet sich deine Bankberaterin:

        Deine Überweisung hat eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung im System ausgelöst.

        Die Bank fordert einen Mittelherkunftsnachweis, um deine Gewinne aus Kryptowährung auszahlen zu können.

        Was macht questr?

        ⦁ Perfekte Krypto-Daten für die Steuererklärung
        ⦁ Professioneller Mittelherkunftsnachweis
        ⦁ Erstklassige Krypto-Steuer-Tool Beratung

        In diesem Beitrag beantworten wir deine Fragen:

        Warum kann die Bank meine Transaktion von einer Krypto-Börse stoppen?

        Jede Bank verfügt über ein AML-System. AML steht für Anti-Money-Laundering – Geldwäscheprävention.

        Auch wenn wir unsere Banken gerne als Dienstleisterinnen verstehen – sie müssen strengen gesetzlichen Auflagen folgen. Daher läuft bei jeder Bank im Hintergrund ein AML-System, das automatisiert nach Überweisungen sucht, die auf Geldwäsche hindeuten.

        Leider gibt es keinen Leitfaden, wie diese Hürde beim Auszahlen von legal erworbener Kryptowährung in Euro umgangen werden kann.

        Wir arbeiten täglich mit Kund:innen mit genau solchen Krypto-Geldwäsche-Verdachtsmeldungen zusammen. Es ist auch für uns nicht klar, warum das AML-System bei manchen Überweisungen von Kryptowährungs-Börsen Alarm schlägt, und bei anderen nicht.

        Weder die Höhe der Überweisung, noch welche Bank man nutzt scheint ausschlaggebend zu sein.

        Ein AML-System folgt logischerweise keinem klaren Muster – sonst könnte man es einfach umgehen.

        Das Ergebnis einer Geldwäsche-Verdachtsmeldung ist schlussendlich immer das gleiche:

        Dein Geld wird eingefroren und solange du nicht belegen kannst, woher der Betrag stammt, wird nicht ausgezahlt.

        Eine Frist für die Erbringung des Mittelherkunftsnachweises wird dir häufig auch gesetzt.

        Bevor du jetzt so richtig Stress kriegst, haben wir aber hier die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst.

        Wie kann ich mir meine Euro problemlos von Bitpanda oder einer anderen Krypto-Börse auszahlen lassen?

        Deiner Bank geht es darum, Geldflüsse logisch nachvollziehen zu können. Daher stellen sich die folgenden Fragen:

        Jedoch sind diese Fragen nicht für jede:n einfach zu beantworten.

        Vielleicht weißt du auch nicht mehr genau, was du wann im Krypto-Space gemacht hast.

        Idealerweise kannst du eine vollständige Transaktionshistorie und viele Belege vorweisen.

        Sollte die Bank deine Nachweise nicht akzeptieren, können wir dir einen solchen Mittelherkunftsnachweis erstellen.

        Warum denkt die Bank, dass ich mit meinen Kryptowährungen Geldwäsche betrieben habe?

        Kryptowährungen werden zunehmend von traditionellen Geldwäsche-Netzwerken genutzt. Ebenso werden Kryptowährungen immer wieder durch Betrug und Hacking erbeutet.

        Je nach Studie zirkulieren mehrere Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen aus nachweisbar illegalen Quellen.

        Dieses Geld muss „gewaschen“ werden, um von den Besitzer:innen im echten Leben problemlos verwendet werden zu können.

        Auch wenn der Anteil dieses illegal erwirtschafteten Geldes innerhalb des Gesamtvolumens aller Krypto-Transaktionen abnimmt, steigt das Volumen dieser illegalen Transaktionen.

        Eine Untersuchung geht davon aus, dass im Jahr 2022 nur 0,15% der Transaktionen mit illegalen Krypto-Assets in Verbindung standen. Jedoch machten diese 0,15% insgesamt 14 Milliarden US-Dollar aus, von denen 8,6 Milliarden der Geldwäsche zugeführt wurden.

        Banken sind eine beliebte Schnittstelle, wenn es darum geht diese Gelder in legal-erscheinendes Geld umzuwandeln.

        Sie unterliegen dabei aber nicht nur Geldwäsche-Gesetzen, sondern auch den Vorgaben ihrer Aufsichtsbehörden.

        Daher müssen Banken, die ja auch selbst immer wieder Geldwäsche-Prüfungen durchlaufen müssen, auch bei Ihren Kunden gewisse Maßstäbe bei der Prüfung setzen.

        Kann man mit Kryptowährungen überhaupt Geld waschen?

        Kryptowährungen sind eigentlich schlecht für Geldwäsche geeignet.

        Bitcoin gilt für viele sogar als transparentestes Zahlungsmittel der Welt.

        Man kann auf der Blockchain den Transaktionsverlauf normalerweise perfekt nachvollziehen, da Transaktionsdaten und Guthaben für jeden Zeitpunkt für immer abrufbar sind.

        Die üblichen Geldwäsche-Mechanismen funktionieren bei öffentlichen Blockchains wie Bitcoin sogar sehr schlecht, da man die Coins nachverfolgen kann, egal auf wie viele Wallets hintereinander sie transferiert werden.

        Jedoch gibt es einfache Wege dies zu umgehen:

        Sogenanntes „Bitcoin Laundering“ hat sogar weniger Schritte als der herkömmliche Geldwäscheprozess. So kann über nicht lizensierte oder unregulierte Krypto-Börsen wiederholt zwischen den verschiedensten Kryptowährungen und auch Fiat-Währungen getauscht werden.

        Dies erschwert die Nachvollziehbarkeit.

        Das waren nur einige Beispiele und für Banken Grund genug, um bei dir nachzufragen.

        Wer kann einen professionellen Mittelherkunftsnachweis für Kryptowährungen erstellen?

        Wenn du Hilfe mit einem Mittelherkunftsnachweis brauchst, solltest du bei der Anbieter-Suche darauf achten, dass diese Personen

        Unser diesbezügliches Leistungsangebot findest du hier.

        Kryptowährung auszahlen: Kann die Bank mein Konto sperren?

        Banken gehen unterschiedlich mit den Thema Kryptowährung um.

        Während sich die einen offen zeigen, raten andere von Überweisungen zu und von Krypto-Börsen generell ab, wie Erfahrungsberichte aus Österreich zeigen.

        Sollte sich ein Geldwäscheverdacht erhärten, muss dieser von der Bank gemeldet werden.

        In Deutschland an die FIU, in Österreich an die Geldwäschemeldestelle im Bundeskriminalamt (A-FIU) und in der Schweiz and die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS).

        Laut der deutschen FIU und dem österreichischen Innenministerium nehmen solche Verdachtsmeldungen mit Bezug zu Kryptowährungen in den letzten Jahren enorm zu.

        Um die 90% der Verdachtsmeldungen kommen direkt von Banken, weitere Verdachtsmeldungen stammen von den Krypto-Börsen selbst, gefolgt von Notar:innen und Steuerberater:innen.

        Wie es nach einer solchen Geldwäsche-Verdachtsmeldung weitergeht, entscheiden die Banken nicht selbst. Der Sachverhalt wird nun von den Behörden untersucht. Eine Konto-Sperre ist möglich.

        Außerdem kann die Bank überlegen, ob sie die Geschäftsbeziehung mit dir fortsetzen möchte oder nicht: Sprich, sie kann dein Konto kündigen.

        AML- also Geldwäschepräventions-Regeln in Verbindung mit Kryptowährungen werden in den nächsten Jahren außerdem noch ausgeweitet werden.

        Die aktuellste EU-weite Entwicklung stellt die MiCA-Verordnung der EU dar, die ab 2024 unter anderem mehr Transparenz von Krypto-Dienstleistern einfordert – genau, damit ist auch deine Krypo-Börse gemeint.

        Wie sich dies auf Auszahlungen von Krypto-Börsen auf Bankkonten auswirken wird bleibt abzuwarten.

        Jedoch ist es ratsam, dass du dich schon jetzt mit der Vollständigkeit deiner Transaktions-Daten auseinandersetzt.

        Die 4 wichtigsten Tipps zur Vermeidung eines Geldwäsche-Verdachts

        Zusammenfassend solltest du die folgenden Tipps beachten:

        Falls du zusätzliche Hilfe brauchst, findest du hier alle weiteren Infos zu einem professionellen Mittelherkunftsnachweis und zur individuellen Aufbereitung deiner Transaktions-Daten für Banken oder Steuern.


        Weitere Beiträge zum Thema Mittelherkunftsnachweis:

        Krypto Compliance und AML (Anti-Money-Laundering) in Österreich

        Kryptowährung auszahlen: Worauf achtet meine Bank wirklich?

        Mittelherkunftsnachweis für Bitpanda? Ab wann?


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        Disclaimer: Die Information in diesem Beitrag gibt bloß einen ersten Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. questr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit dieser Information.

        Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten

        Euro aus Kryptowährung auf ein Bankkonto auszahlen zu lassen kann schnell zum Problem werden.

        Auf Menschen, die von Krypto-Börsen wie Bitpanda, Binance, Coinbase, Kraken und Co. Geld auf ihr Bankkonto überweisen, wartet oft eine unangenehme Überraschung.

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        Denn, wer im System der Bank eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung auslöst

        1. bekommt sein Geld erstmal nicht, und
        2. muss einen Mittelherkunftsnachweis erbringen.

        Das kann auch passieren wenn du dir völlig legal erworbene Kryptowährung auszahlen lassen willst.

        Aber wieso?


        Wir fassen in diesem Beitrag 5 wichtige Anzeichen zusammen, auf die deine Bank wirklich achtet.

        Ganz wichtig zu wissen: Es ist nicht die Schuld von Bankangestellten, wenn sie wegen eines Geldwäsche-Verdachts nachfragen.

        Dein Bankberater unterstellt dir damit nicht, Geld zu waschen.

        Er reagiert üblicherweise nur auf die Meldung einer Software. Diese prüft im Hintergrund alle Transaktionen einer Bank auf bestimmte Eigenschaften.

        Schlägt dieses System Alarm, deuten die Eigenschaften deiner Überweisung auf Geldwäsche und/oder Terrorismus-Finanzierung.

        Hier sind 5 Eigenschaften, die das Auszahlen einer Kryptowährung für eine Bank verdächtig machen:

        1. Ungewöhnlich große und komplexe Auszahlungen ohne erkennbaren Grund

        Hier ist es egal, ob das Geld aus dem Verkauf von Kryptowährungen stammt oder nicht.

        Was zählt ist, dass eine große Summe überwiesen wird, oder dass viele kleine Summen transferiert werden.

        All dies kann auf Geldwäsche hindeuten und deine Bank ist verpflichtet hier nachzufragen.

        2. Transaktionen aus risikobehafteten Ländern

        Viele Länder werden als Risikoländer gesehen, da sie zu wenige Maßnahmen zur Geldwäsche-Prävention setzen.

        Eine Liste mit Risiko-Ländern ist im System deiner Bank gespeichert. Das heißt nicht, dass bei jeder Transaktion aus diesen Ländern nachgefragt wird – aber es kann passieren.

        Kryptowährung auszahlen

        3. Politisch exponierte Personen

        Kurz gesagt: Politisch aktive Personen haben’s schwerer.

        Da diese Menschen potenziell korrupt sein könnten, wird genauer nachgesehen, wenn es zu ungewöhnlichen Geldflüssen kommt.

        4. Neue Geschäftsmodelle

        Entstehen auffällige Summen aus Geschäften, mit denen deine Bank noch wenig zu tun hatte und die daher der Bank unbekannt sind, kann nachgefragt werden.

        Dies kann zutreffen, wenn du dir Kryptowährung in Euro auszahlen lassen willst.

        5. Anonymität

        Wenn dein Geld, das du dir aus Kryptowährungen auszahlen lassen möchtest, aus anonymen Quellen stammen könnte, muss die Bank genauer hinsehen und erwartet möglicherweise von dir, dass du die Herkunft dieser Mittel nachweist.

        Bei den beliebtesten Kryptowährungen geht es um Pseudonymität – also nicht gänzliche Anonymität. Daher sind Transaktionsdaten und -wege meist gut nachvollziehbar.

        Dies muss man einer Bank in einem Mittelherkunftsnachweis darlegen.

        Kryptowährung auszahlen

        Was bedeutet das für das Auszahlen meiner Kryptowährung von einer Krypto-Börse?

        Je mehr dieser Eigenschaften zutreffen, umso verdächtiger wirkt es, wenn du Erlöse aus Kryptowährung an deine Bank auszahlen lassen willst.

        Unsere Profi-Tipps:

        Es gibt leider keinen klaren Weg, um einen Mittelherkunftsnachweis zu umgehen, wenn du dir Kryptowährung auszahlen lassen möchtest und das System der Bank Alarm schlägt.

        Falls du Hilfe brauchst: Wir helfen jeden Tag Kund:innen mit Anfragen ihrer Bank zu Krypto Auszahlungen.

        Egal wie kompliziert, wir finden immer eine Lösung! Du kannst uns gerne kontaktieren oder direkt einen Mittelherkunftsnachweis beauftragen.


        Mehr zum Thema Mittelherkunftsnachweis:

        Mittelherkunftsnachweis für Bitpanda? Ab wann?

        Krypto in Euro auszahlen: Kann die Bank mein Konto sperren?


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